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Weg und Wald der Hoffnung - bereits 200 Bäume gepflanzt

30.01.2017

Ein Gedenkstein weist auf dem "Weg und Wald der Hoffnung" hin. Foto: WEISSER RING e.V.

 

Mit der Unterstützung von fleißigen Helfern wurden die ersten Bäumen schon gepflanzt. Bild: WEISSER RING e.V.

Bundesvorsitzende Roswitha Müller-Piepenkötter und Botschafterin Miriam Welte pflanzten einen der ersten Bäume bei der Eröffnungsveranstaltung am 22. Oktober 2016. Foto: WEISSER RING e.V.

Anton Müller, Außenstellenleiter der Außenstelle Kaiserslautern (Stadt + Kreis), Foto: view

200 Bäume wurden bereits gepflanzt: Birken, Linden, Kastanien und Eichen. In vier Waldgebieten in Kaiserslautern soll in den nächsten 5 Jahren ein „Weg und Wald der Hoffnung“ entstehen. In dem auf 5 Jahre angelegten Projekt sollen insgesamt 1.000 Bäume gepflanzt werden, Symbol für die inzwischen mehr als 1.000 Opfer, die in der Außenstelle Kaiserslautern (Stadt + Kreis) Unterstützung durch den WEISSEN RING erfahren haben. Das Projekt, das der WEISSE RING zusammen mit seinen Partnern, dem Forstamt und der Stadt Kaiserslautern durchführt, wurde im Oktober 2016 im Rahmen einer Eröffnungsfeier am Forstamt Kaiserslautern gestartet und untermauert das 40-jährige Bestehen des Vereins und dessen langjährige Unterstützung von Kriminalitätsopfern.

Der „Weg und Wald der Hoffnung“ wird damit zum Symbol für Auswege und Perspektiven für Opfer von Kriminalität, für erneute Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. „Bäume stehen für natürliche Stärke. Aber auch für Geduld und für ein Sich-Zeit-Lassen, um zu wachsen und sich zu entfalten“, erläutert Anton Müller, Leiter der Außenstelle des WEISSEN RINGS in Kaiserslautern und Projekt-Initiator. Der Baum stehe fest verwurzelt in der Erde, auch wenn ein Sturm aufziehe. Auch Opfer von Straftaten seien stark, nachdem ihr Leben durch ein Verbrechen aus den Fugen geraten sei, so Müller. „Auch sie kommen aus eigener Kraft und mithilfe anderer Menschen, die zuhören, begleiten und unterstützen, zurück in eine fest verwurzelte Normalität.“

Finanziert wird das Projekt durch Spenden: Für je 100 Euro Spendengeld wird ein Baum gepflanzt. Die eine Hälfte des Geldes kommt direkt der Opferhilfe des WEISSEN RINGS zugute, die andere Hälfte dem Forstamt Kaiserslautern zur Pflege der Bäume. Hiermit leistet der Spender auch einen wertvollen Beitrag zur Wiederaufforstung und zum Erhalt der Wälder. „Unser Ziel ist, so viele Unterstützer wie möglich zu finden, um mindestens 1.000 Bäume zu pflanzen“, sagt Müller. Wer spende, habe die einmalige Chance, Menschen in Not und der Natur gleichermaßen zu helfen.

Wer das Projekt des WEISSEN RINGS unterstützen und zur Pflanzung eines Baumes beitragen will, kann eine Spende in beliebiger Höhe auf folgendes Spendenkonto entrichten:

Deutsche Bank Mainz

BIC: DEUTDE5MXXX

IBAN: DE26 5507 0040 0034 3434 00

Verwendungszweck: WEISSER RING: Weg der Hoffnung

Flyer "Weg und Wald der Hoffnung"