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Ausstellungseröffnung „Opferperspektiven“ im rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie

Mit welchen Ängsten und Selbstzweifeln Opfer verschiedener Straftaten wie Stalking, Kindesmissbrauch und häusliche Gewalt oftmals ein Leben lang konfrontiert sind, greift die Ausstellung „Opferperspektiven“ auf, die am 11.02.2020 von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zusammen mit Peter Höding, stellvertretender Landesvorsitzender des WEISSEN RINGS Rheinland-Pfalz e.V., eröffnet wurde. Initiiert durch den WEISSEN RING RLP e.V. entstanden in einem Kooperationsprojekt im Zuge des RLP-Tages mit dem Evangelischen Trifels-Gymnasium Annweiler phantasievoll gestaltete Plakate.

In ihrer Rede betonte die Sozialministerin besonders die gute Zusammenarbeit mit dem WEISSEN RING – speziell auch im Hinblick auf die Präventionsarbeit und die empathische Herangehensweise, die der WEISSE RING gegenüber den Opfern zeigt. Und genau mit dieser Empathie sind die Schülerinnen und Schüler an dieses bisher wenig vertraute Thema herangegangen und haben beeindruckende und bewegende Bilder erstellt.

Peter Höding bedankte sich bei Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler für die Unterstützung und die Möglichkeit, diese Plakate der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Plakate, die den Blick auf die Gruppe der Betroffenen lenkt und auf eindrucksvolle Weise darstellt.

Eine der Schülerinnen aus dem Projekt erläuterte, wie die Gruppe an das Thema herangegangen ist. Auch wenn ihre Bilder eine unterschiedliche Aussagekraft hätten – einerseits in der Darstellung klar und stark, andererseits sei diese eher vielschichtig und zweideutig, so habe ihre Arbeit jedoch dazu geführt, dass das jeweils eigene Spektrum über dieses Thema sich deutlich erweitert habe.

Der ebenfalls anwesende Kunstlehrer, Philipp Heintz, bedankte sich im Namen des Trifels-Gymasiums bei Elke Neumann (Außenstelle Landau) herzlich für die Initiative und gute Begleitung durch das Projekt. Ohne die Unterstützung des WEISSEN RINGS wäre die Umsetzung ein gutes Stück schwerer gewesen.

Die Ausstellung kann noch bis zum 10. März 2020 im Sozialministerium, Bauhofstr. 9, 55116 Mainz besichtigt werden.

Bilder: Philipp Heintz