Rheinland-Pfalz
Menü

Pressekonferenz des Landesverbandes Rheinland-Pfalz am 21. März 2018

Rheinland-Pfalz

Landesvorsitzender Werner Keggenhoff beim Interview; Bild: WEISSER RING, Landesbüro RLP

Bei einer Pressekonferenz mit starker Medienresonanz anlässlich des “Tags der Kriminalitätsopfer” am 22. März berichtete der Landesvorsitzende Werner Keggenhoff über die Arbeit des Landesverbandes Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr.

Zu Gast waren Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Dr. Jörg Angerer, Oberstaatsanwalt  bei der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz, sowie drei Betroffene von Kriminalität und ihre ehrenamtliche Betreuer, die über ihre Schicksale und die Hilfen durch den WEISSEN RING berichteten.

2017 konnte in 520 Opferfällen aus Rheinland-Pfalz mit Opferhilfen in Höhe von etwa 245.000 EUR durch den WEISSEN RING geholfen werden. In weit mehr Fällen unterstützten die ca. 290 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Rheinland-Pfalz Kriminalitätsopfer auch immateriell durch menschlichen Beistand und persönliche Beratung vor Ort.

Dr. Jörg Angerer, Werner Keggenhoff und Sabine Bätzing-Lichtenthäler; Bild: WEISSER RING, Landesbüro RLP

Interview mit Ministerin Bätzing-Lichtenthäler; Bild: WEISSER RING, Landesbüro RLP

Interview mit dem Landesvorsitzenden Keggenhoff; Bild: WEISSER RING, Landesbüro RLP

In ihrem Bericht dankte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler den ehrenamtlichen Opferhelfern des WEISSEN RINGS, die in Rheinland-Pfalz Opfern von Kriminalität beistehen, und begrüßte die langjährige gute Zusammenarbeit des Ministeriums mit dem WEISSEN RING. Seit 2011 gebe es eine Kooperationsvereinbarung, die nicht nur auf dem Papier stehe, sondern zu zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten geführt habe und weiter führen werde. Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Keggenhoff forderte Bätzing-Lichtenthäler eine Verbesserung der Entschädigung für Opfer von Straftaten; insbesondere Stalking-Opfer müssten künftig Leistungen wie Opfer körperlicher Gewalt erhalten.

Ein weiteres wichtiges Thema des WEISSEN RINGS zum Tag der Kriminalitätsopfer war die zunehmende Cyberkriminalität. Das Internet ist nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken: es bietet zwar gute Anwendungsmöglichkeiten, unser Leben zu bereichern, allerdings kann man im Netz auch schnell zum Opfer werden. Dr. Angerer wies darauf hin, dass einige Straftaten zunehmend bzw. ausschließlich über das Internet stattfinden, sodass die Verfolgung durch Polizei und Staatsanwaltschaft schwierig ist.

Mehr Informationen zur Internetkriminalität können Sie unter folgendem Link lesen:

https://weisser-ring.de/praevention/tipps/internetkriminalitaet